Der erste Stuttgarter Messekatalog 1962
21 Antiquare waren vom 8. bis 11. Februar 1962 zu ersten Stuttgarter Antiquariatsmesse ins Gustav-Siegle-Haus am Leonhardsplatz gekommen. Manche Kollegen wie C.G. Boerner, F. Neidhardt, J.A. Stargardt, August Laube oder Schumann sind noch heute in Stuttgart vertreten. „Der Katalog“, hieß es damals im Vorwort, „gibt jedem der ausstellenden Kollegen die Möglichkeit, auf seine Spezialitäten zu verweisen und kurze Beschreibungen seiner Auswahl der ausgestellten Bücher, Autographen und Graphikblätter hinzuzufügen.“ Im Angebot war unter anderem das „Rilke-Archiv, seit 1928 systematisch aufgebaut von Jean Gebser“ (Krohn). Den Preis für das Archiv erfuhr man erst auf der Messe. Bis 1974 verzichtete man auf Preisangaben im Katalog.
Übrigens diente der „Helmert“ (Der deutsche Diogenes) in den ersten Jahren als Katalogcover. Der „lesende Tieck“, bis heute das Messelogo, wurde erst 1970 zur 9. Stuttgarter Antiquariatsmesse eingeführt.
(Herzlichen Dank an Götz Kocher-Benzing, der uns freundlicherweise sein Exemplar des ersten Messekataloges für die Digitalisierung überlassen hat.)






Zitat der Woche
"I find television very educating. Every time somebody turns on the set, I go into the other room and read a book."
"Die Bildung, die das Fernsehen vermittelt, finde ich immens. Jedes Mal, wenn jemand den Fernseher einschaltet, verlasse ich den Raum und lese ein Buch."
Groucho Marx (1890 - 1977)
52. Stuttgarter Antiquariatsmesse
25. bis 27. Januar 2013
Württembergischer Kunstverein
(Schlossplatz 2)
Freitag: 11 - 19.30 Uhr
Samstag und Sonntag: 11 - 18 Uhr

























